Umweltgifte, Darmgesundheit, Mikrobiom und PMA-Zeolith – zwei Ärzte erklären, warum Prävention heute wichtiger ist denn je

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Dr. Walter Wührer und Zahnärztin Saskia Wolf berichten im Interview, wie Umweltgifte unser Mikrobiom beeinflussen, warum der Darm im Mund beginnt – und weshalb PMA-Zeolith ein zentraler Baustein moderner Prävention sein kann.

Dr. med. Walter Wührer aus Anif bei Salzburg ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin mit langjähriger klinischer Erfahrung, unter anderem an der Universitätsklinik Salzburg. In seiner Arbeit verbindet er Schulmedizin mit modernen Ansätzen der Präventions- und Regulationsmedizin. Dabei betrachtet er den Menschen konsequent systemisch: Umweltbelastungen, Nährstoffversorgung, Darmgesundheit und Mikrobiom spielen für ihn eine zentrale Rolle bei der Entstehung vieler chronischer Erkrankungen.

Gemeinsam mit der Zahnärztin und Kieferorthopädin Saskia Wolf gründete er vor zwei Jahren die IATRIK-Akademie – abgeleitet vom griechischen Begriff „Iatriké“, der Lehre von der ärztlichen Heilkunst. Ziel der Akademie ist es, medizinisches Wissen rund um Prävention, Darmgesundheit, Mikrobiom und Umweltmedizin verständlich aufzubereiten und an interessierte Menschen weiterzugeben.
Zeolith Wissen Interview - Mikrobiom, Umweltgifte, PMA-Zeolith - Dr. Walter Wührer und Saskia Wolf - Anif / Salzburg
Im Gespräch mit ZEOLITH WISSEN erklären Walter Wührer und Saskia Wolf, warum chronische Erkrankungen weltweit zunehmen, welche Rolle Umweltbelastungen dabei spielen – und weshalb Darm, Mikrobiom und Mundgesundheit eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit einnehmen.

ZEOLITH WISSEN (ZW): „Herr Dr. Wührer, wenn man sich die aktuellen Gesundheitsstatistiken ansieht, wird deutlich, dass chronische Erkrankungen weltweit massiv zunehmen – von Diabetes über Krebs bis hin zu neurodegenerativen Erkrankungen. Wie erklären Sie diese Entwicklung?“
Dr. Walter Wührer (WW): „Wenn man sich diese Erkrankungen genauer ansieht, erkennt man schnell, dass sie im Grunde alle einen gemeinsamen Nenner haben. Am Anfang steht meist ein Energiemangel in den Zellen. Dieser Energiemangel entsteht wiederum durch verschiedene Faktoren: durch chronische Infektionen, durch Umweltbelastungen mit Toxinen oder auch durch Nährstoffmängel. Fakt ist: Unser Körper funktioniert immer noch nach den Prinzipien, die sich im Laufe der Evolution entwickelt haben. Doch unsere heutige Lebensweise hat sich binnen kürzester Zeit dramatisch verändert und ich spreche hier nur von den letzten paar Jahrzehnten. Wir haben heute von vielen Dingen, die der Körper dringend braucht, zu wenig – und gleichzeitig von vielen Dingen, die er gar nicht braucht und auch nicht kennt, viel zu viel. Diese Schere geht in der modernen Lebensweise immer weiter auseinander.“
Wir haben heute von vielen Dingen, die der Körper dringend braucht, zu wenig – und von vielen Dingen, die er eigentlich gar nicht braucht, viel zu viel.
Dr. med. Walter Wührer, FA für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
ZW: „Was meinen Sie konkret mit „zu viel“ und „zu wenig“?“
WW: „Zum einen haben wir einen deutlichen Rückgang wichtiger Nährstoffe in unseren Lebensmitteln. Unsere Böden sind vielerorts ausgelaugt, lange Transportwege und industrielle Verarbeitung reduzieren zusätzlich die Qualität unserer Nahrung. Gleichzeitig steigen die Belastungen für unseren Organismus deutlich an. Wir leben heute in einer Welt mit permanentem Stress, hoher Informationsdichte und ständiger Reizüberflutung. Dazu kommen Umweltfaktoren wie Schwermetalle, Pestizide, PFAS, also die sogenannten Ewigkeitschemikalien, Mikroplastik und natürlich die Wasser- und die Luftbelastung, die ebenfalls auf unseren Körper einwirken. Der menschliche Organismus ist zwar ein erstaunlich robustes System und kann vieles kompensieren. Aber irgendwann wird die Gesamtbelastung zu groß. Dann beginnen unsere Systeme zu kippen – und genau dort entstehen chronische Erkrankungen. Wir haben also vom Schlechten viel zu viel und vom Guten, also sauberer Luft, gesunder Nahrung und klarem Wasser, viel zu wenig.“

Umweltbelastungen, zu wenig Bewegung und Mangelernährung: Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche

ZW: „Viele Ärzte berichten inzwischen, dass sich gesundheitliche Probleme immer früher im Leben zeigen. Beobachten Sie diese Entwicklung auch in Ihrer Praxis?“
WW: „Ja, absolut. Wir sehen heute Erkrankungen oder Störungen schon bei Kindern und Jugendlichen, die früher eher bei Erwachsenen aufgetreten sind. Dazu gehören zum Beispiel Stoffwechselprobleme, Allergien oder auch chronische Infekte. Ein Grund dafür ist,, dass die Kinder heute bereits von Geburt an beständig mit denselben Belastungen konfrontiert sind wie Erwachsene. Gleichzeitig befinden sich ihre Körper noch in der Entwicklung. Ein wachsender Organismus reagiert naturgemäß sensibler auf Umweltfaktoren, auf Nährstoffmängel oder auch auf Schadstoffe. Man muss sich daher durchaus die Frage stellen, ob heutige Generationen unter diesen Bedingungen tatsächlich noch so gesund alt werden können wie frühere Generationen. Es könnte erstmals seit langem wieder sein, dass die Sterblichkeitsrate sinkt.“
ZW: „Frau Wolf, Sie beschäftigen sich als Zahnärztin und Kieferorthopädin intensiv mit der Mundgesundheit. Viele Menschen denken etwa beim Thema Mikrobiom sofort an den Darm. Welche Rolle spielt denn die Mundhöhle?“
Saskia Wolf (SW): „Eine sehr große Rolle. Das Mikrobiom beginnt nämlich nicht erst im Darm, sondern bereits in der Mundhöhle und in den Schleimhäuten des Nasen-Rachen-Raums. Tatsächlich ist das Mundmikrobiom sogar komplexer als das Darmmikrobiom! Mit jedem Schlucken gelangt Speichel in den Verdauungstrakt – und damit auch die Mikroorganismen aus der Mundhöhle. Deshalb hat das, was im Mund passiert, immer auch Auswirkungen auf das gesamte Verdauungssystem. Viele Menschen konzentrieren sich ausschließlich auf den Darm und vergessen dabei die Eintrittspforte unseres Verdauungssystems. Dabei ist die Mundhöhle der erste Ort, an dem Nahrung verarbeitet wird und an dem sich entscheidet, wie gut die nachfolgenden Verdauungsprozesse überhaupt funktionieren können.“

Zu wenig beachtet: Mundgesundheit als Spiegel der allgemeinen Gesundheit

ZW: „Sie beobachten also auch Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und der allgemeinen körperlichen Verfassung Ihrer Patienten?“
SW: „Ja, natürlich, sehr deutlich sogar. Erkrankungen des Zahnfleisches oder Veränderungen im Mundmikrobiom sind häufig Ausdruck systemischer Prozesse im Körper. Ein gutes Beispiel ist die Parodontitis. Lange Zeit wurde sie als reine Zahnfleischerkrankung betrachtet. Heute wissen wir, dass sie eng mit Entzündungsprozessen im gesamten Organismus verbunden sein kann. Auch das Mundmikrobiom reagiert sehr empfindlich auf äußere Einflüsse – etwa auf Ernährung, Stress, Umweltbelastungen oder chemische Stoffe in Zahnpflegeprodukten. Viele dieser Faktoren können das Gleichgewicht der Bakteriengemeinschaft im Mund verändern.“
Der Darm beginnt tatsächlich im Mund. Viele Menschen denken beim Mikrobiom nur an den Darm, aber in Wirklichkeit sitzt es überall – in der Mundhöhle, in den Schleimhäuten und auch im lymphatischen System. Deshalb hat alles, was im Mund passiert, immer auch Auswirkungen auf den gesamten Organismus.
Saskia Wolf, Zahnärztin und Kieferorthopädin
ZW: „Sie sprechen also von einem System, in dem alles miteinander verbunden ist?“
SW: „Genau. Unser Körper funktioniert nur dann optimal, wenn viele Prozesse miteinander im Gleichgewicht stehen. Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, zeigt sich das oft zuerst an den Schleimhäuten – also im Mund, im Darm oder auch im Nasen-Rachen-Raum. Gerade bei Kindern sehen wir das sehr häufig. Viele Kinder leiden heute unter chronisch verstopften Nasen, dadurch entsteht eine Mundatmung, eine deutlich erhöhte Infektanfälligkeit und schließlich eine Art Abwärts-Spirale: Wenn die Kinder überwiegend durch den Mund atmen, trocknet die Mundschleimhaut aus, das gesamte Mikrobiom, auch im Darm, verändert sich – und dadurch steigt wiederum die Anfälligkeit für Infektionen.“

Das Mikrobiom als Schlüssel zur Gesundheit: Aber er muss auch ins Schloss passen.

ZW: „Herr Dr. Wührer, wenn wir über Mikrobiome sprechen, denken viele Menschen heute sofort an Probiotika. Reicht es Ihrer Meinung nach aus, einfach bestimmte Bakterienstämme aus der Apotheke, der Drogerie oder aus Online-Shops einzunehmen?“
Walter Wührer (WW): „Das ist leider eine sehr vereinfachte Vorstellung, die viel zu kurz gegriffen ist und zu nichts führt. Unser Mikrobiom ist ein hochkomplexes Ökosystem. Jeder Mensch besitzt ein individuelles Mikrobiom, das sich über viele Jahre entwickelt. Wenn man da einfach einzelne Bakterienstämme zuführt, bedeutet das noch lange nicht, dass sich diese dauerhaft im Darm ansiedeln. Studien zeigen sogar, dass viele dieser zugeführten Bakterien nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Entscheidend ist deshalb zunächst etwas anderes: Wir müssen erst einmal die Bedingungen im Darm so gestalten, dass sich die „guten“ Bakterien überhaupt wieder entwickeln können.“
ZW: „Das bedeutet also, dass zunächst die Grundlage geschaffen werden muss?“
WW: „Genau. Man kann sich das wie bei einem Garten vorstellen. Wenn der Boden voller Schadstoffe ist und von Unkraut überwuchert wird, nützt es wenig, einfach neue Pflanzen einzusetzen. Die werden Ihnen einfach wieder eingehen. Zuerst muss deshalb der Boden gereinigt und vorbereitet werden. Übertragen auf den Darm heißt das, dass wir das Darmmilieu, vor allem auch die Darmbarriere, entlasten müssen: Belastungen wie Schwermetalle, Umweltgifte, etwa Pestizide oder Stoffwechselabfallprodukte wie das Ammonium müssen reduziert werden. Gleichzeitig brauchen die nützlichen Darmbakterien für ihre Arbeit die richtigen Nährstoffe, etwa Ballaststoffe wie resistente Stärke, Inulin oder Pektin. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen worden sind, kann sich das Mikrobiom oft erstaunlich gut regenerieren. Der Körper besitzt grundsätzlich sehr starke Selbstheilungsmechanismen – man muss ihm nur die richtigen Bedingungen dafür geben.“

Nach wie vor unterschätzt: Die zunehmende Belastung durch Umweltgifte

ZW: „Herr Dr. Wührer, Sie haben zuvor Umweltbelastungen als einen zentralen Faktor für chronische Erkrankungen genannt. Viele Menschen können sich darunter jedoch nur schwer etwas Konkretes vorstellen. Womit sind wir heute tatsächlich belastet?“
WW: „Die meisten Menschen unterschätzen das Ausmaß dieser Belastungen erheblich. Wenn man sich genauer anschaut, welche Stoffe heute im menschlichen Körper nachweisbar sind, wird schnell klar, wie komplex diese Situation ist. Es gibt zum Beispiel spezielle Untersuchungen aus der sogenannten Apherese-Medizin. Bei diesen Blutwäschen wird das Blut über mehrere Stunden gereinigt und anschließend der Überstand analysiert – also die Stoffe, die aus dem Blut der Patienten herausgefiltert wurden. In diesen Analysen finden sich regelmäßig zahlreiche hochtoxische Substanzen: Dioxine, Pestizide wie Glyphosat, Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Arsen oder Nickel, Mikroplastik, PFAS – also die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ – oder auch Rückstände von Medikamenten, und zwar nicht nur von Antibiotika. Untersuchungen zeigen, dass der durchschnittliche Mitteleuropäer eine erstaunlich große Anzahl solcher Stoffe im Körper trägt, häufig mehrere Dutzend gleichzeitig. Das Problem dabei ist hier nicht nur die einzelne Substanz, sondern vor allem die Kombination. In der Toxikologie lassen sich Grenzwerte für einzelne Stoffe relativ gut bestimmen. Aber was passiert, wenn viele verschiedene Substanzen gleichzeitig im Körper vorhanden sind, ist wissenschaftlich kaum berechenbar.“
ZW: „Das bedeutet letztlich, dass wir heute in einer völlig anderen Umwelt leben als noch vor einigen Jahrzehnten und wir alle belastet sind?“
WW: „Ja, allerdings. Unsere Umwelt hat sich in relativ kurzer Zeit stark verändert. Viele chemische Stoffe, mit denen wir heute täglich in Kontakt kommen, existierten vor wenigen Generationen noch gar nicht und unser Körper kennt sie schlicht nicht. Diese Stoffe gelangen über die Nahrung, über das Trinkwasser oder auch über die Luft in unseren Organismus. Selbst wenn einzelne Belastungen unterhalb offizieller Grenzwerte liegen, kann die Gesamtbelastung für den Organismus erheblich sein. Deshalb ist es aus meiner Sicht wichtig, zwei Dinge zu berücksichtigen: Einerseits sollte man versuchen, Belastungen möglichst zu reduzieren, was bei manchen Aspekten wie Luft und Wasser allerdings kaum geht. Andererseits braucht der Körper heute konsequente Unterstützung, um mit den unvermeidbaren, für ihn unbekannten Belastungen umgehen zu können.“
ZW: „Sie arbeiten in Ihrer Praxis seit vielen Jahren mit natürlichen Substanzen wie Zeolith oder Huminsäuren zur Entlastung. Welche Rolle spielen diese Stoffe in diesem Zusammenhang?“
WW: „Wenn wir über die Entlastung des Organismus sprechen, geht es im Grunde eben um diese zwei Dinge: Belastungen soweit möglich zu vermeiden und bereits vorhandene Belastungen zu binden und aus dem Körper auszuleiten. Hier spielen bestimmte Naturstoffe eine wichtige Rolle. Das Vulkanmineral Zeolith zum Beispiel besitzt eine sehr starke Bindungsfähigkeit für Schwermetalle und andere toxische Stoffe. Huminsäuren und Fulvinsäuren wiederum können besonders gut organische Belastungen wie Pestizide oder auch Mikroplastik binden. Diese Stoffe konkurrieren nicht miteinander, sondern ergänzen sich. Man kann sie sich gewissermaßen als verschiedene Werkzeuge vorstellen, die jeweils unterschiedliche Schadstoffe binden können. Der entscheidende Punkt ist dabei, dass solche Substanzen im Darm wirken. Der Darm ist ein zentraler Ort für Entgiftungsprozesse im Körper, denn ein großer Teil der Stoffwechselprodukte und Umweltgifte gelangt über den enterohepatischen Kreislauf wieder in den Darm zurück. Wenn dort bindende Substanzen vorhanden sind, können diese Stoffe aufgenommen und ausgeschieden werden.“

PMA-Zeolith als Baustein moderner Prävention: Unerlässlich für einen gesunden Körper

ZW: „Sie arbeiten in Ihrer Praxis gezielt mit dem PMA-Zeolith. Warum gerade mit diesem Zeolith?“
WW: „Entscheidend ist für uns vor allem die Qualität und die wissenschaftliche Untersuchung eines Produkts. Der PMA-Zeolith ist meiner Kenntnis nach der einzige von den vielen Zeolith-Produkten, dessen Wirkung und Sicherheit in klinischen Studien untersucht wurden. Darüber hinaus spielt die Verarbeitung eine wichtige Rolle. Naturstoffe können sehr wirksam sein, aber sie müssen auch entsprechend aufbereitet und gereinigt werden, damit sie sicher angewendet werden können. Frau Wolf und ich haben daher auch die Produktionsstätten des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens PANACEO besucht und uns von Gründer Jakob Hraschan und seinem Team wissenschaftliche Daten zeigen lassen. Hier sind wirklich Überzeugungstäter am Werk, die um den Nutzen des PMA-Zeolith für unsere gesamte Gesellschaft wissen und deshalb schon aus ethischen Gründen so viel Energie und Geld in ihre Forschung stecken. Das tun andere nicht. Aus unserer Sicht kommt deshalb nur der PMA-Zeolith als sinnvoller Bestandteil präventiver Gesundheitsstrategien infrage – insbesondere in einer Zeit, in der Umweltbelastungen praktisch unvermeidbar geworden sind.“

Zu viel des Guten: Wenn Nahrungsergänzung kompliziert oder gar unproduktiv wird

ZW: „Frau Wolf, viele Menschen versuchen heute bereits, ihre Gesundheit auch durch Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Gleichzeitig hört man immer wieder, dass viele Produkte entweder falsch dosiert, unglücklich kombiniert oder gar selbst Gift-Träger sind. Wie erleben Sie das in Ihrer täglichen Praxis?“
Jedes Gewerbe verdient hauptsächlich am Nichtwissen seiner Kunden. Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen wieder verstehen, wie ihr Körper funktioniert – nur dann können sie wirklich Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen.
Saskia Wolf
SW: „Das beobachten wir tatsächlich sehr häufig. Viele Patienten kommen zu uns mit ganzen Tüten voller Nahrungsergänzungsmittel. Sie nehmen jeden Tag fünf, sechs oder noch mehr verschiedene Präparate ein – oft ohne genau zu wissen, ob diese überhaupt sinnvoll zusammengesetzt, reine Bestandsstoffe haben oder richtig dosiert sind. Das Problem ist, dass der Markt sehr unübersichtlich geworden ist. Dieser Gesundheitsmarkt ist eben auch ein großes Geschäft, in dem mit der gewollten Unwissenheit der Verbraucher gutes Geld verdient wird. Es gibt unzählige Produkte, und viele davon enthalten zwar grundsätzlich sinnvolle Stoffe, aber entweder in zu niedrigen Dosierungen oder in Kombinationen, die für den Organismus nicht optimal sind. Hinzu kommt – und da sind wir wieder beim PMA-Zeolith – das viele angebotene Produkte von minderer Qualität oder gleich selbst mit Schadstoffen belastet sind. So wird es für die Menschen immer komplizierter. Sie möchten etwas für ihre Gesundheit tun, verlieren aber schnell den Überblick darüber, was wirklich sinnvoll ist, und kennen oft die Hintergründe der beworbenen Produkte nicht, was vor allem übrigens für social media gilt. Da wird uns als Fachleuten regelrecht angst und bange.“
ZW: „Sie haben deshalb begonnen, selbst Nahrungsergänzungsmittel zu entwickeln?“
SW: „Ja, genau, das musste einfach sein. Aus unserer täglichen Arbeit in den Praxen heraus haben wir gemerkt, dass viele Patienten eigentlich ganz ähnliche Bedürfnisse haben. Sie brauchen eine solide Basisversorgung mit wichtigen Mikronährstoffen – kombiniert mit Maßnahmen, die den Körper bei der Regulation und Entlastung unterstützen. Hinzu kommt der PMA-Zeolith, der ja kein Nahrungsergänzungsmittel ist, sondern ein zugelassenes Medizinprodukt. Deshalb haben wir begonnen, eigene Präparate zu entwickeln, die genau auf diese Bedürfnisse abgestimmt sind. Unser Ziel war es dabei, möglichst einfache und zugleich sinnvoll zusammengesetzte Lösungen anzubieten, damit Menschen nicht jeden Tag eine Vielzahl verschiedener Produkte einnehmen müssen. Diese Produkte stellen wir auch über unseren IASIS Elements Shop zur Verfügung. Dort finden Patienten und Interessierte genau die Präparate, mit denen wir auch selbst in unseren Praxen arbeiten.“
ZW: „Das bedeutet, Ihre Produkte sind direkt aus der praktischen Arbeit mit Patienten entstanden?“
SW: „Genau. Für uns war entscheidend, dass die Zusammensetzungen wirklich sinnvoll sind und den aktuellen Erkenntnissen aus Medizin und Ernährungswissenschaft entsprechen. Das betrifft zum Beispiel Dosierungen von Mikronährstoffen oder auch Kombinationen bestimmter Stoffe. Unser Ansatz war und ist deshalb immer: möglichst klar, möglichst nachvollziehbar und vor allem praxisnah. Letztlich geht es darum, Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Gesundheit im Alltag wirklich sinnvoll unterstützen können.“
ZW: „Herr Dr. Wührer, neben Ihren Praxen haben Sie gemeinsam die IATRIK-Akademie gegründet. Was ist das und was war der Auslöser für dieses Projekt?“
WW: „Wir haben im Laufe der Jahre immer wieder festgestellt, dass viele Menschen eigentlich sehr motiviert sind, etwas für ihre Gesundheit zu tun – ihnen fehlt jedoch häufig das grundlegende Wissen. Die Informationsflut im Internet ist zwar enorm, aber oft fehlen die Zusammenhänge oder die praktische Einordnung. Mit der IATRIK-Akademie möchten wir genau hier ansetzen. Der Name kommt vom griechischen Wort „Iatriké“, also der Lehre von der ärztlichen Heilkunst. Unser Ziel ist es, medizinisches Wissen verständlich zu vermitteln und Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Gesundheit im Alltag selbst aktiv unterstützen können. Dabei geht es um Themen wie Ernährung, Mikronährstoffe, Darmgesundheit, Umweltbelastungen oder auch um den richtigen Umgang mit modernen Lebensstilfaktoren. Uns ist wichtig, dass die Menschen verstehen, warum bestimmte Maßnahmen sinnvoll sind und manche eben auch nicht, denn nur dann können sie auch eigenverantwortlich handeln.“
ZW: „Sie plädieren also dafür, dass Menschen sich wieder stärker mit ihrer eigenen Gesundheit beschäftigen?“
WW: „Unbedingt. Wir leben heute in einer Zeit, in der sehr viele Entscheidungen über unsere Gesundheit von außen getroffen werden – durch Industrie, Werbung oder auch durch wirtschaftliche Interessen. Ich sage deshalb oft etwas zugespitzt: Jedes Gewerbe verdient hauptsächlich am Nichtwissen seiner Kunden. Das gilt natürlich auch im Gesundheitsbereich. Je weniger die Menschen verstehen, wie ihr Körper funktioniert, desto leichter lassen sie sich von Trends oder Marketingversprechen beeinflussen. Unser Anliegen ist es deshalb, Wissen zu vermitteln. Wenn Menschen verstehen, wie ihr Körper arbeitet und welche Faktoren ihre Gesundheit beeinflussen, können sie viel bewusster entscheiden, was ihnen wirklich guttut. Und übrigens: das ist gar nicht so schwer. Wir vermitteln das notwendige Wissen in gerade mal vier einzelnen Modulen an zwei Tagen und bieten auch alle Informationen auf unserer Akademie-Website an.“
In unserer heutigen Umwelt ist es sinnvoll, dass in jedem Haushalt ein hochwertiger PMA-Zeolith vorhanden ist. Er kann den Körper dabei unterstützen, mit den täglichen Belastungen umzugehen – und ist aus unserer Sicht ein einfacher, aber zentraler Baustein moderner Gesundheitsvorsorge für die ganze Familie, von den Kindern bis zu den Großeltern.
Dr. med. Walter Wührer
ZW: „Frau Wolf, Herr Dr. Wührer, natürlich können nicht alle unsere interessierten Leser Ihre IATRIK-Akademie in Anif bei Salzburg besuchen. Was sind daher die wichtigsten Tipps, die Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben können?“
SW: „Der wichtigste Schritt ist zunächst einmal, sich bewusst zu machen, dass unsere moderne Umwelt für den menschlichen Organismus eine große Herausforderung darstellt. Wir leben heute mit einer Vielzahl von Belastungen durch Umweltgifte, durch Stress, Mikroplastik, Feinstaub, durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und vieles mehr. Deshalb ist es sinnvoll und wichtig, dem Körper regelmäßig Unterstützung zu geben. Dazu gehören eine möglichst natürliche Ernährung, ausreichend Bewegung, ein gesunder Schlaf und eine gute Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen.“
WW: „Ein weiterer Punkt ist die Entlastung des Körpers von Schadstoffen. In unserer heutigen Umwelt halte wir es daher für notwendig, natürliche bindende Substanzen zu nutzen, die den Organismus dabei unterstützen können. Aus unserer Sicht sollte deshalb heute tatsächlich in jedem Haushalt eine Dose eines hochwertigen PMA-Zeolith vorhanden sein – für die ganze Familie. Vom Kind bis zu den Großeltern kann ein solcher Naturstoff, zwei oder drei Mal im Jahr als Kur von einigen Wochen angewandt, dazu beitragen, den Körper im Alltag zu entlasten und die natürlichen Regulationsprozesse zu unterstützen. Letztlich geht es darum, den eigenen Körper wieder stärker zu unterstützen, anstatt ihn dauerhaft zu überfordern. Wenn man diese grundlegenden Prinzipien versteht, kann man bereits sehr viel für seine Gesundheit tun.“
ZW: „Frau Wolf, Herr Dr. Wührer, herzlichen Dank für dieses Gespräch und Ihre wertvollen Informationen.“
Dr. Walter Wührer - Interview - Mikrobiom - Umweltgifte - PMA-ZeolithDr. med. Walter Wührer ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Anif bei Salzburg. Nach seiner klinischen Ausbildung unter anderem an der Universitätsklinik Salzburg widmet er sich heute vor allem der Präventions- und Regulationsmedizin. In seiner Arbeit verbindet er schulmedizinische Diagnostik mit modernen Ansätzen der Umweltmedizin, der Darmgesundheit und der Mikrobiom-Forschung.
Saskia Wolf - Interview - Mikrobiom - Umweltgifte - PMA-ZeolithSaskia Wolf ist Zahnärztin und Kieferorthopädin und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Verbindung zwischen Mundgesundheit, Mikrobiom und systemischer Gesundheit. In ihrer Arbeit spielt die Gesundheit der Mundhöhle in Bezug auf das gesamte Verdauungs- und Immunsystems eine große Rolle.

Gemeinsam gründeten Walter Wührer und Saskia Wolf die IATRIK-Akademie, eine Plattform für verständlich aufbereitetes medizinisches Wissen rund um Prävention, Umweltbelastungen, Darmgesundheit und Mikrobiom. In Seminaren und Kursen vermitteln sie interessierten Menschen praxisnahes Gesundheitswissen für den Alltag.

Darüber hinaus entwickeln sie eigene Mikronährstoff-Konzepte und bieten diese sowie auch den PMA-Zeolith über ihren IASIS Elements Shop an – basierend auf den Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit mit Patienten.

Mehr Informationen zur IATRIK-Akademie:
www.iatrik-akademie.at

Link zum IASIS Elements Shop:
https://iasis-elements.com

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