Reizdarmsyndrom und Zeolith: Was die Forschung heute über die Darmerkrankung und den Einsatz von PMA-Zeolith bei Reizdarm weiß

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Warum beim Reizdarmsyndrom, Darmbarriere und Darmmilieu zunehmend im Zusammenhang gesehen werden – und welche klinischen Daten inzwischen für PMA-Zeolith vorliegen

Bauchschmerzen, die immer wiederkommen, Blähungen, die den Alltag bestimmen, Durchfall, der dafür sorgt, dass Betroffene kaum noch ohne Gedanken an die nächste Toilette das Haus verlassen, oder Verstopfung, die über Tage anhält. Und immer wieder Untersuchungen, bei denen Ärzte keine organische Ursache für all diese Beschwerden finden: Das Reizdarmsyndrom, medizinisch RDS oder international IBS für „Irritable Bowel Syndrome“ genannt, gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Dabei ist das IBS nicht mit dem «Leaky-Gut», also ein «löchriger Darm», zu verwechseln, der keine eigenständige Krankheit, sondern eine Symptom-Sammlung darstellt.  Obwohl sich die Medizin seit Jahrzehnten mit der Erkrankung Reizdarm beschäftigt, gibt es bis heute weder die eine einzige Ursache noch die eine Allheil-Therapie.

Dies hat auch gute Gründe: Inzwischen wissen wir, dass es sich beim Reizdarmsyndrom nicht um eine einzelne Störung handelt. Vielmehr scheint ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren beteiligt zu sein – von veränderten Darmbewegungen und einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit über die Darm-Hirn-Achse und das Mikrobiom bis hin zu Immunreaktionen und Veränderungen der bislang so unterschätzen Darmbarriere, die eben nicht nur aus der Darmwand besteht. Dieser Perspektivenwechsel eröffnet inzwischen auch neue Möglichkeiten, mit dem Reizdarmsyndrom umzugehen.

Eine dieser Therapieoptionen kommt nicht aus der Pharmazie, sondern es ist ausgerechnet ein uraltes Naturmineral, das lange vor allem unter dem Schlagwort „Entgiftung“ bekannt war: das Vulkangestein Zeolith, genauer gesagt, der Klinoptilolith-Zeolith – und noch genauer die Form des klinisch untersuchten PMA-Zeolith, dessen Eigenschaften nochmals für den menschlichen Gebrauch optimiert werden. Denn inzwischen liegen genügend klinische Daten dazu vor, was der PMA-Zeolith bei Menschen mit Reizdarmsyndrom bewirken kann.

Millionen Menschen leiden unter einem Reizdarmsyndrom – doch wie viele es tatsächlich sind, weiß niemand so genau

Das Reizdarmsyndrom ist eine tückische Erkrankung mit vielen Masken. Schon die Frage, wie viele Menschen von einem Reizdarmsyndrom betroffen sind, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Je nachdem, welche Diagnosekriterien verwendet werden, unterscheiden sich die Prävalenzangaben erheblich. In Deutschland gehen offizielle Gesundheitsinformationen davon aus, dass etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung Symptome eines Reizdarmsyndroms aufweisen könnten. Krankenkassendaten zeichnen dagegen naturgemäß ein anderes Bild: 2017 waren dort rund 1,1 Millionen Menschen mit einer entsprechenden ärztlichen Diagnose erfasst. Für dasselbe Jahr wurden etwa 285.000 Erstdiagnosen errechnet.

Auffällig war dabei insbesondere die Entwicklung bei jungen Erwachsenen: Bei den 23- bis 27-Jährigen nahm die Zahl der dokumentierten Reizdarmdiagnosen zwischen 2005 und 2017 um rund 70 Prozent zu.

Auch in Österreich ist das Reizdarmsyndrom längst ein Massenphänomen. Die Medizinische Universität Wien spricht von etwa jeder sechsten Frau und jedem zwölften Mann – insgesamt rund einer Million Menschen. Andere österreichische Schätzungen gehen, abhängig von den zugrunde gelegten Kriterien, von etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung aus. Dabei ist Reizdarm keineswegs lediglich ein wenig „Bauchgrummeln“. Bei einem Teil der Betroffenen beeinträchtigen die Beschwerden Alltag, Berufsleben und Lebensqualität ganz erheblich.

Reizdarm ist keine bloße „Funktionsstörung“ – die Forschung entdeckt immer mehr biologische Veränderungen

Lange wurde das Reizdarmsyndrom vor allem darüber definiert, was die Ärzte eben nicht bei den Betroffenen fanden: keine Entzündung wie bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, keinen Tumor oder eine andere organische Erkrankung, die die vielfältigen Beschwerden erklären konnte.

Doch dieses Bild hat sich erheblich verändert. Heute wird das Reizdarmsyndrom den sogenannten «Disorders of Gut-Brain Interaction», also den Störungen der Darm-Hirn-Interaktion, zugerechnet. Die Erkrankung gilt als multifaktoriell, das heißt, Veränderungen der Motilität, also die Eigenbewegung des Darms, viszerale Hypersensitivität (Reizüberempfindlichkeit), psychische und neurologische Faktoren, vorangegangene Infektionen, Immunreaktionen, Ernährung und vor allem auch Umweltfaktoren können ebenso beteiligt sein wie Veränderungen des Mikrobioms.

Gerade das Mikrobiom hat bekanntlich in den vergangenen Jahren enorme wissenschaftliche Aufmerksamkeit erfahren. Ein aktueller systematischer Review, der 44 Studien auswertete, fand bei IBS-Patienten insgesamt eine geringere mikrobielle Diversität sowie charakteristische Veränderungen verschiedener Bakteriengruppen gegenüber gesunden Kontrollpersonen. Hier kommt man zu einem entscheidenden Punkt: Wie soll ein Mikrobiom auch richtig funktionieren, wenn seine unmittelbare Lebensumgebung selbst gestört ist?

Vom Mikrobiom zur Darmbarriere: Die Forschung ist inzwischen einen entscheidenden Schritt weiter

Unser Darm beherbergt Billionen von Mikroorganismen. Diese Darmflora ist ein lebendes, eigenständiges System, gemeinsam bilden unterschiedlichste Bakterienstämme sowie andere Mikroorganismen das Mikrobiom und beeinflussen Verdauung, Stoffwechsel, Immunabwehr und zahlreiche Signalwege unseres Organismus.

Doch diese Mikroorganismen leben natürlich nicht im luftleeren Raum! Ihr Lebensraum wird wesentlich durch das Darmmilieu und die Darmschleimhaut geprägt, die den Boden darstellt, auf dem diese Flora auch wachsen und gedeihen kann – oder eben auch nicht. Deshalb richtet sich die Aufmerksamkeit inzwischen zunehmend auf die Darmbarriere als immanenter Teil des Gesamt-Milieus.

Diese Barriere besteht keineswegs lediglich aus einer «Darmwand». Schleimschicht, Epithelzellen, sogenannte «Tight Junctions», Immunzellen und das Mikrobiom bilden gemeinsam ein hochkomplexes Schutzsystem. Dessen Aufgabe ist paradox und genial zugleich: Die Darmbarriere muss durchlässig genug sein, damit Wasser und lebensnotwendige Nährstoffe aufgenommen werden können – und gleichzeitig verhindern, dass unerwünschte Stoffe, mikrobielle Bestandteile und andere potenziell schädliche Substanzen unkontrolliert in den restlichen Organismus gelangen – mehr zur Darmbarriere und ihren Funktionen: Darmgesundheit und Mikrobiom: Ohne gesunde Darmbarriere geht gar nichts

Beim Reizdarmsyndrom kann genau dieses System beeinträchtigt sein. Ein systematischer Review von wiederum 66 Studien zeigte, dass Störungen der Darmbarriere besonders häufig bei Patienten mit durchfalldominantem Reizdarm, dem IBS-D, und nach einem postinfektiösen Reizdarmsyndrom gefunden wurden. Je nach Untersuchung zeigten 37 bis 62 Prozent der IBS-D-Patienten Hinweise auf eine beeinträchtigte Barrierefunktion.

Wenn das Darmmilieu aus dem Gleichgewicht gerät, können Mikrobiom, Barriere und Immunsystem einander negativ beeinflussen

Wenn das Darmmilieu aus dem Gleichgewicht gerät, können Mikrobiom, Barriere und Immunsystem einander negativ beeinflussen

Damit wird verständlich, weshalb der Darm heute nicht mehr ausschließlich unter dem Aspekt seiner Bakterien betrachtet werden kann. Vielmehr bilden Mikrobiom, Darmmilieu und Darmbarriere ein zusammenhängendes System, auf das auch niedergelassene Ärzte zunehmend achten.

Schon beim Mikrobiom ist Vorsicht vor einfachen Ursache-Wirkungs-Erklärungen geboten. Bis heute lässt sich nicht in jedem Fall sagen, ob bestimmte mikrobielle Veränderungen ein Reizdarmsyndrom verursachen oder ob die Erkrankung ihrerseits das Mikrobiom verändert – es gilt also das Henne-Ei-Prinzip. Die Forschung zeigt jedenfalls immer deutlicher, dass Dysbiose, Immunaktivierung und Barrierefunktion miteinander korrelieren.

Aktuelle systematische wissenschaftliche Auswertungen finden bei Menschen mit Reizdarmsyndrom nämlich nicht nur Veränderungen der mikrobiellen Zusammensetzung, sondern auch Hinweise auf eine niedriggradige, jedoch chronische Immunaktivierung. Damit entsteht ein biologisches Modell, das wesentlich komplexer ist als die frühere Vorstellung eines lediglich „nervösen Darms“.

Ein ungünstig verändertes Darmmilieu kann das Mikrobiom beeinflussen. Mikrobielle Stoffwechselprodukte wiederum kommunizieren mit dem Darmepithel (eine dicke Gewebsschicht, die das Innere des Dünn- und Dickdarms auskleidet) und dem Immunsystem. Ist gleichzeitig die Barriere beeinträchtigt, können Bestandteile aus dem Darm leichter mit Immunzellen in Kontakt kommen, was zu einer chronischen Überaktivierung des Immunsystems führen kann. So können also zahlreiche negative Prozesse entstehen, die sich gegenseitig aufrechterhalten.

All diese Erkenntnisse haben zu einer neuen, fundamentalen Fragestellung geführt:  Muss man dem Darm im Falle eines Reizdarm-Syndroms nun immer etwas hinzufügen – oder kann es ebenso sinnvoll sein, ihm zunächst etwas abzunehmen?

Zeolith: Ein uraltes Vulkanmineral mit einer ungewöhnlichen Eigenschaft

Dem Darm etwas abzunehmen, so zeigen Studien, kann der richtige Weg sein. Zeolithe per se sind zunächst natürliche oder auch für die Industrie synthetisch hergestellte kristalline Alumosilikat-Gesteine. Für medizinische Anwendungen ist aber einzig der natürliche Klinoptilolith-Zeolith interessant (siehe hierzu auch: Klinoptilolith-Zeolith). Seine Besonderheit liegt in seiner dreidimensionalen Kristallstruktur. Sie bildet ein Netzwerk aus mikroskopisch kleinen Kanälen und Hohlräumen und verfügt über Ionenaustausch- und Adsorptionseigenschaften. Vereinfacht gesagt kann Klinoptilolith bestimmte Stoffe an seiner Oberfläche beziehungsweise innerhalb seiner zugänglichen Struktur binden. In der Medizin nutzt man dieses Wirkprinzip im Magen-Darm-Trakt zunehmend.

Darin unterscheidet sich Zeolith grundlegend von all den anderen Substanzen, die heute zur Unterstützung der Darmgesundheit eingesetzt werden: Probiotika führen ausgewählte Mikroorganismen zu (ob diese dann auch im Darm verbleiben, ist übrigens eine andere Frage – siehe hierzu auch: Zeolith und Probiotika: Eine kraftvolle Kombination für nachhaltige Darmgesundheit) . Präbiotika sollen bestimmten Darmbakterien als Nahrung dienen. Arznei- und Pflanzenstoffe werden meist vom Organismus aufgenommen und entfalten anschließend pharmakologische oder metabolische Wirkungen.

Klinoptilolith-Zeolith dagegen wirkt lokal nur im Magen-Darm-Trakt und wird nicht als klassischer systemischer Wirkstoff aufgenommen. Er gibt dem Darm also nichts hinzu, sondern er nimmt ihm etwas weg, das heißt, er entlastet ihn – und zwar vor allem von jenen Stoffen und Toxinen, die dem Darm schwer zu schaffen machen, ohne dass das Gestein in den Stoffwechsel eingreift. Dies ist also ein völlig anderer Ansatz, den man salopp als «erstmal sauber machen statt noch mehr hineinschütten» formulieren könnte.

PMA-Zeolith bindet, was das Darmmilieu belasten kann – hier beginnt die entscheidende Kausalkette

Allerdings ist ein Aspekt von hoher Relevanz: Zeolith ist nicht gleich Zeolith. Herkunft, Reinheit, Partikelbeschaffenheit, Verarbeitung und Qualitätskontrolle unterscheiden sich bei der Vielzahl von Zeolith-Produkten, die heute im Handel erhältlich sind, ganz erheblich. Hinzu kommt: Die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen mit einem definierten Klinoptilolith-Präparat dürfen deshalb nicht automatisch auf jedes beliebige andere Zeolith-Produkt übertragen werden. Deshalb gelten fast alle bekannten klinischen Studien zu Zeolith ausschließlich dem sogenannten «PMA-Zeolith» (siehe hierzu auch: Zeolith – Qualität erkennen).

PMA steht für „patentierte Mikro-Aktivierung“ und bezeichnet ein spezielles Aufbereitungsverfahren für natürlichen, qualitativ hochwertigen Klinoptilolith des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens PANACEO im österreichischen Villach. Dieser PMA-Zeolith besitzt aufgrund seiner physikalisch-chemischen Optimierungen einen nochmals erhöhte Fähigkeit, bestimmte unerwünschte Stoffe zu binden. Dazu gehören beispielsweise positiv geladene Stoffwechselprodukte wie Ammonium, verschiedene Schwermetallionen von Blei, Cadmium, Arsen, Quecksilber oder Nickel und andere Toxine. All dies sind Stoffe, mit denen der Mensch – siehe die hohen Inzidenzzahlen des Reizdarmsyndroms bei Jüngeren – aufgrund unserer veränderten Umwelt zunehmend belastet ist.

Ganz vereinfacht, ergibt sich aus dem Wirkmechanismus des PMA-Zeolith eine Kausalkette, die für das Verständnis seiner Rolle bei der Darmgesundheit entscheidend ist:

Bindung unerwünschter Stoffe → Entlastung des Darmmilieus → günstigere Bedingungen für Mikrobiom und Darmbarriere.

Dabei muss man präzise bleiben: PMA-Zeolith „züchtet“ keine guten Darmbakterien und ersetzt weder Prä- noch Probiotika. Sein Ansatz liegt vielmehr eine Stufe davor. Er kann, sozusagen als Grundstein beziehungsweise als grundsätzliches Tool, dazu beitragen, das Milieu so zu unterstützen, in dem ein gesundes Mikrobiom überhaupt gedeihen und eine stabile Darmbarriere ihre Schutzfunktion erfüllen kann.

Doch was bedeutet das konkret für Menschen mit Reizdarmsyndrom?

204 Reizdarm-Patienten: Klinische Studie zeigt signifikante Verbesserungen unter PMA-Zeolith

Genau dieser Frage ging eine 2024 in der „Zeitschrift für Gastroenterologie“ veröffentlichte Studie nach. Untersucht wurden 204 Patienten mit Reizdarmsyndrom, darunter Betroffene mit durchfalldominantem Reizdarm (IBS-D), Verstopfungstyp (IBS-C) und Mischtyp (IBS-M). Über acht Wochen nahmen die Patienten PMA-Zeolith ein und dokumentierten unter anderem Bauchschmerzen, Blähungen, Stuhlfrequenz und Stuhlkonsistenz. Zusätzlich wurde die gesundheitsbezogene Lebensqualität erfasst.

Die Ergebnisse waren bemerkenswert: Sieben von acht Bereichen der Lebensqualität verbesserten sich signifikant. Auch die Bauchschmerzen gingen signifikant zurück, ebenso die Zahl der Tage mit Blähungen. Verbesserungen zeigten sich zudem bei der Stuhlkonsistenz – und zwar besonders deutlich bei Patienten mit durchfalldominantem Reizdarm.

Die Studien-Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass der PMA-Zeolith unter Alltagsbedingungen die globalen Reizdarmsymptome lindern sowie Stuhlkonsistenz und krankheitsbezogene Lebensqualität verbessern konnte. Sie ordnen PMA-Zeolith ausdrücklich als mögliche adjuvante – also unterstützende – Maßnahme beim Reizdarmsyndrom ein.

PMA-Zeolith beim Reizdarmsyndrom: Unterstützende Maßnahme statt Patentrezept

Die bisherigen klinischen Daten liefern damit gute Gründe, PMA-Zeolith als unterstützende Maßnahme beim Reizdarmsyndrom ernst zu nehmen. Die 204-Patienten-Studie zeigt Verbesserungen bei zentralen Beschwerden und der Lebensqualität; weitere kontrollierte Studien müssen nun klären, welche Patienten besonders profitieren und wie groß der spezifische Effekt ist.

Hinzu zu den immer zahlreicher werdenden klinischen Studien zum PMA-Zeolith – die Indikation Reizdarm-Syndrom ist hierbei eine von mehreren Erkrankungen – kommen die mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis. Umfragen zufolge attestieren rund 85 Prozent der Mediziner, die mit dem PMA-Zeolith arbeiten oder ihn ihren Patienten empfehlen (PMA-Zeolith ist mit dem Namen «Med Darm Repair» in jeder Apotheke und im Internet erhältlich), eine Symptom-Verbesserung bei ihren Reizdarm-Patienten, und zwar bis hin zur Symptomlosigkeit.

Vom Reizdarm zur Prävention: Darmgesundheit beginnt lange bevor Krankheit entsteht

Was beim Reizdarmsyndrom therapeutisch interessant ist, führt zum logischen Thema Prävention: Warum sollten wir schließlich erst auf unseren Darm achten, wenn er bereits krank ist?

Die Darmbarriere gehört zu den wichtigsten Grenzflächen zwischen Außenwelt und Organismus. Sie entscheidet Tag für Tag mit darüber, welche Stoffe aufgenommen werden und welche draußen bleiben. Eine funktionierende Barriere ist damit nicht nur bei bestehenden Darmbeschwerden relevant, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Gesundheit. Hier treffen sich Therapie und Prävention.

Belastungen des Darmmilieus möglichst gering zu halten, eine stabile Darmbarriere zu unterstützen und dem Mikrobiom gute Lebensbedingungen zu bieten, sind deshalb nicht nur Themen für Menschen mit Reizdarmsyndrom. Sie gehören zunehmend auch zu einer modernen Präventionsmedizin und damit letztlich zum gesunden Altern – der sogenannten Longevity.

PMA-Zeolith ist dabei kein Allheilmittel und ersetzt weder gesunde Ernährung noch Bewegung, Schlaf oder medizinisch notwendige Therapien. Seine Besonderheit liegt vielmehr in einem vergleichsweise einfachen Wirkprinzip: Er setzt dort an, wo zahlreiche Belastungen zuerst auf unseren Organismus treffen – im Darm. Als unterstützende Maßnahme bei bestehenden Darmproblemen, aber ebenso als Baustein eines langfristigen Vorbeugungs-Konzeptes, das Gesundheit möglichst erhalten will, bevor Krankheiten wie das Reizdarmsyndrom entstehen, gilt der PMA-Zeolith auch wissenschaftlich zunehmend als kausales Additivum zeitgemäßer Prävention und Therapie.

Studien und Quellen:

Aktueller systematischer Review zum Darmmikrobiom bei Reizdarmsyndrom (2025)
« Altered molecular signature of the intestinal microbiota in irritable bowel syndrome patients versus healthy controls: An updated systematic review. »

Dieser aktualisierte systematische Review wertete 44 Studien aus, in denen die Darmmikrobiota von Menschen mit Reizdarmsyndrom mit gesunden Kontrollpersonen verglichen wurde. Insgesamt zeigte sich bei IBS eine geringere mikrobielle Diversität sowie eine veränderte Zusammensetzung verschiedener Bakteriengruppen. Je nach Reizdarm-Subtyp fanden sich unterschiedliche Veränderungen. Die Autoren betonen zugleich, dass der genaue Zusammenhang zwischen diesen Veränderungen und der Entstehung beziehungsweise den Symptomen des Reizdarmsyndroms noch nicht vollständig geklärt ist.
Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41413743
Systematischer Review zur Darmbarriere bei Reizdarmsyndrom (2021)
« Intestinal barrier dysfunction in irritable bowel syndrome: a systematic review. Therapeutic Advances. »

Der große systematische Review untersuchte 66 Studien zur intestinalen Barrierefunktion bei IBS. Besonders beim durchfalldominanten Reizdarmsyndrom (IBS-D) und beim postinfektiösen Reizdarm fanden sich häufig Hinweise auf eine erhöhte Darmpermeabilität. Bei IBS-D lag der Anteil je nach Studie bei 37 bis 62 Prozent, bei postinfektiösem IBS bei 17 bis 50 Prozent. Bei IBS-C waren entsprechende Veränderungen wesentlich seltener. Die Arbeit zeigt damit zugleich, dass eine beeinträchtigte Darmbarriere nicht bei jedem Reizdarm-Patienten vorliegt.
Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7925957
Klinische Studie zu PMA-Zeolith bei 204 Patienten mit Reizdarmsyndrom (2024)
« PMA – Zeolite (Clinoptilolite) in the Management of Irritable Bowel Syndrome – a Non-Interventional Study »

In dieser prospektiven, nichtinterventionellen Studie wurden 204 Patienten mit IBS-D, IBS-C oder IBS-M über acht Wochen unter Einnahme von PMA-Zeolith untersucht. Erfasst wurden unter anderem Bauchschmerzen, Blähungen, Stuhlfrequenz, Stuhlkonsistenz und Lebensqualität. Sieben von acht SF-36-Subskalen verbesserten sich signifikant; auch Bauchschmerzen und Tage mit Blähungen nahmen signifikant ab. Besonders ausgeprägt waren die Verbesserungen der Stuhlkonsistenz bei IBS-D. Die Autoren bewerten PMA-Zeolith als potentielle adjuvante Maßnahme bei Reizdarmsyndrom.
Link: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10914565

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